In der taz-Kolume vom 07.11.2008 wurde die Idee einer Energieautobahn, des "Windpark des Volkes", entwickelt:

"Wir müssen klotzen statt kleckern im Kampf um die Herzen. Darum heute eine große Idee: Was würde besser klotzen als Giganto-Großprojekte im Dienste der solaren Effizienz? Großprojekte sind dufte, denn man muss keine Details erklären. Sie sind überzeugend wegen ihrer schieren Größe . . ."

"Ein Windpark entlang der A 7 vom Bodensee bis zur dänischen Grenze. Die A 7 ist mit derzeit 945,6 Kilometern die prächtigste Autobahn Europas. Sie führt als Nord-Süd-Achse durch Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Hessen, wechselt mehrfach zwischen Bayern und Baden-Württemberg und endet an der österreichischen Grenze bei Füssen. Entlang dieser A-7- Trasse entsteht der "Deutschland Windpark", auch "Windpark des Volkes" genannt, "Windpark of Change" oder "Windpark der Herzen". Der Lange wird nämlich den BürgerInnen gehören, die an der A 7 leben. Und allen anderen, die Eon, ENBW, Vattenfall und RWE kapitalistisch auf Augenhöhe begegnen wollen . . ."

Quelle: taz-Kolume "Ökosex" vom 07.11.2008 | Diese Kolumne auf  www.oekotainment.eu

Hermann Scheer hat die Idee ("Energieallee A 7") aufgegriffen und berechnen lassen:

"Den Bau eines Windparks entlang der fast tausend Kilometer langen Autobahn A 7 schlägt Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR e.V., vor. Dieses Zukunftsprojekt, dessen Investitionskosten er auf 7,5 Mrd. Euro beziffert, lässt sich als Konjunkturprogramm ohne staatliche Förderung verwirklichen."

Quelle: www.eurosolar.de (www.eurosolar.de/de/index.php/memoranden-a-papiere-2009-archivmenumemopap-302/1188-energieallee-a-7) | Konzept von Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, September 2009

 

Das Leuchtturmprojekt A7 [PDF: Link zur Eurosloar] | "Die Energieallee A7" auf oekosex.eu

Mehr Tempo für Elektromobilität

Memorandum zur schnellen und umfassend angelegten Öffnung in die Massenproduktion
Hermann Scheer
Herausgegeben von EUROSOLAR

 

Ab Seite 35 des Memorandums wird auf die Energieallee A7 eingegangen:


XI. Woher soll der Strom für Elektrofahrzeuge kommen?

Die Energie für Elektrofahrzeuge sollte, wo immer möglich, entlang der Fahrbahnen gewonnen werden. Nicht, weil sie dort näher am Verbraucher wäre, denn der Strom wird ja zunächst in das allgemeine Netz eingespeist, sondern vielmehr weil diese Landschaftsabschnitte durch den Verkehr ohnehin schon vorgeprägt sind und deshalb Windkraftanlagen oder Solaranlagen in der Regel nicht mehr als störend empfunden werden. Der naturästhetische Eingriff ließe sich durch die Nutzung von Verkehrsachsen als Energieachsen minimieren. Dies soll nachfolgend beispielhaft an der A 7 aufgezeigt werden.


1. Das Leuchtturmprojekt A 7

Großprojekte faszinieren, auch wenn es, wie beispielsweise bei der Atomkraft, die falschen sind. Technische Strukturen, die kleinteilig und dezentral angelegt sind, entfalten weniger Anziehungswirkung obwohl sie oft Besseres und mehr leisten als großtechnische Projekte. Dies ist ein Problem für die erneuerbaren Energien. Deshalb ist es an der Zeit die Leistungsfähigkeit dieser Technologien in einem Leuchtturmprojekt zu demonstrieren, das weltweit Aufmerksamkeit erregen wird. Dieses Leuchtturmprojekt ist die Energieallee A 7. >>Mehr

PDF-Version

Quelle: www.eurosolar.de
www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/EUROSOLAR_Mehr_Tempo_fuer_Elektromobilitaet.pdf
20100429

URL:http://oekotainment.eu/oekotainment-was-ist-das/energieallee-a7/